Der Generationenwechsel

Nach längerer Abstinenz wieder mal ein paar Worte in eigener Sache: mein Bruder und ich hatten die letzte Woche damit zugebracht, den Haushalt unserer Eltern aufzulösen. Zusammen mit der Fa. Huwe ging das Ratzfatz: die Mitarbeiter der Firma hatten sich durch die Relikte aus über 30 Jahren Leben im Reiheneckhaus mit einem Tempo durchgefressen, dass wir beide nur so staunten. Resultat der Aktion: fast vier Container mit Sperrmüll, wobei wir aber verschiedenen Sozialkaufhäusern aus Erlangen und der Umgebung einen Gutteil der Möbel vermachen konnten.

Das Destillat dessen, was übrigblieb, könnt Ihr hier sehen (ist mittlerweile schon bei meinem Bruder und mir bzw. einem Auktionshaus in Nürnberg gelandet):

Das Destillat aus 30 Jahren Leben im Reiheneckhaus

Das Destillat aus 30 Jahren Leben im Reiheneckhaus

(Manche werden die Räumlichkeit -den berüchtigten „Hobbykeller“- aus so manch durchzechter Nacht kennen…)

Unsere Eltern sind nun in einem Seniorenheim in Erlangen untergebracht, in welchem sie, nach eigenem Bekunden, sehr gut versorgt sind und man sich wirklich rührend um sie kümmert. Auch mein Bruder und ich haben einen sehr positiven Eindruck von ihrer Bleibe.

Ein Kapitel unserer Familie ist geschlossen, und ein neues aufgeschlagen…

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.
(Die Zeiten ändern sich, und wir uns mit ihnen)

Nachtrag: wir hatten beim Ausräumen des Hauses das Tagebuch unserer Großmutter väterlicherseits gefunden, in welchem sie von der Geburt ihres ersten Sohnes (Kosename „Bauxerl“) berichtet…unserem Vater…

One Reply to “Der Generationenwechsel”

  1. Hallo Klaus,
    gut zu hoeren, dass es Deinen Eltern (und Marcel offenbar auch) gut geht. Richte gelegentlich mal Gruesse an Sie aus. Schon seltsam, wie die Zeit vergeht. Kommt mir wie gestern vor, dass wir auf der Terrasse Eures neuerbauten Hauses herumgelungert haben, als dieser mir damals unbekannte Freund von Dir, Tilmann S., in seinem R4 mit Petroleumleuchte ankam.
    Gruesse aus Abu Dhabi von Juergen

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