Fünf Jahre PapaRazzi XVI.

Themenabend im ZDF:

»Fünf Jahre „PapaRazzi“ im Amt«

Ich kann mich nur darüber wundern, wie man der katholischen Kirche noch einen Status als moralische Instanz zuerkennen kann. Meiner Meinung nach ist das nur ein Machtapparat, in dem es nicht um die Bedürfnisse der Menschen geht, sondern um die „Befreiung“ des Menschen von seiner Selbstständigkeit, von Meinungsvielfalt und Lebensfreude.

Ich persönlich erachte Aufklärung und Humanismus als größte Errungenschaften der Menschheit, nicht den christlichen oder sonst einen rückwärts gerichteten Glauben, der die Menschen nur ängstlich, hörig und dumm -eben „gottesfürchtig“- halten will.

Meine persönlichen Maximen sind u.a.

  • Toleranz gegenüber der Vielfalt der Lebenskonzepte und Meinungen,
  • Respekt vor der „Schöpfung“ (als Gesamtheit von Flora, Fauna, dem Universum und dem ganzen Rest – nicht im christlichen Sinne),
  • Freude am Leben (nicht die Lebensfeindlichkeit der katholischen Kirche),
  • Verantwortung für das eigene Leben und Handeln und nicht Fremdbestimmung oder „Fremdentschuldung“ (z.B. durch das Sakrament der Beichte – IMHO ein kirchliches Machtinstrument aus dem finstersten Mittelalter) aufgrund weltfremder Vorstellungen freudloser, asexueller und geschlechtsloser Greise in PapaRazzi-Town…

Meist sind es Menschen, die mit der modernen Welt nicht klar kommen und die Mühsal des selbständigen Denkens nicht auf sich nehmen wollen oder können, die sich dann irgendeiner Sekte, kirchlichen Gemeinschaft oder einer sonstigen Gehirnwaschmaschine unreflektiert und kompromisslos überantworten…Weil ja alles so kompliziert ist, man lieber eng, klar und einfach umrissene Leitlinien (oder Leitplanken?) für sein Leben bevorzugt und gesagt bekommen möchte, was gut und böse, schwarz und weiß ist…Leute, die Welt besteht nicht einmal aus unendlich vielen Grautönen, sie ist

BUNT!

Und das ist gut so!

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