Steve Jobs und sein Pluralismus

ZDF-Auslandsjournal vom 26.05.2010:

Steve Jobs – der digitale Diktator?

„Der Apple-Chef Steve Jobs regiert mit harter Hand. Er machte Apple zu einem der einflussreichsten Unternehmen der Welt. Mit Einführung des iPads will Jobs nun zum Heilsbringer der Verleger werden.“

Zugegeben, ich bin ja auch ein Mac-Fan, aber nicht hirn- und kritiklos. Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass z.B. das iPad keine Flash-Videos unterstützen wird bzw. unterstützt. Vordergründig geht´s um die Sicherheit, hintergründig darum, dass Apple nicht (kostenloses) YouTube, sondern den (kostenpflichtigen) iTunes-Store pushen will.

Dieser Bericht im Auslandsjournal stellt genau das in den Vordergrund, was ich selbst mehr und mehr denke: jeder kann nach Steve Jobs Individualist sein, aber bitte nur, wie Steve Jobs sich das vorstellt. „Think Different“? – Das war einmal und mittlerweile wird mir sogar Microsoft wieder sympathischer…

Übrigens: mich interessiert das iPad nicht die Bohne… und man bekommt damit nur den Ausschnitt der Welt zu sehen, den Steve Jobs seine Jünger zu sehen wünscht…Das ist mir zu eng.

Was mich aber tatsächlich kitzelt ist das „Kindle“ von Amazon als komfortables „Reisebuch“…

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