Google Street View – die Lösung!

Wie wäre das denn: Google würde ankündigen, wann die Street-View-Autos in welchem Wohngebiet ihre Schnappschüsse machen…Dann hätten die Bewohner Zeit genug sich darauf vorzubereiten.

Die Betroffenen könnten dann:

  1. ihren Garten, Balkon, ihr Auto, ihren Swimmingpool etc. in Bestform bringen (man zeigt gerne was man hat!)
  2. ihren Garten, Balkon, ihr Auto, ihren Swimmingpool etc. in absolut desolatem Zustand präsentieren („Hier gibt es nichts zu holen!“) – Vorsicht! Könnte hinsichtlich der Kreditwürdigkeit bei Banken kompromittiernd sein!
  3. sich in die besten Klamotten schmeißen und für ein Gruppen-/Familienfoto in Reih und Glied aufstellen, wahlweise:
    • mit aufgeklebten Bärten und/oder Perücken und/oder bunte Fähnchen schwingend oder
    • mit umgehängten Schildern mit (echtem oder falschem) Vor- und Nachnamen oder
    • mit usw., usw, der Phantasie (haben Deutsche so was?) sind hier keine Grenzen gesetzt!
  4. ein Plakat auf- oder sich umhängen:
    • „Wir leben hier schon lange nicht mehr!“
    • „Unsere Nachbarn sind kleinkarierte Spießer!“
    • „Google Go Home!“
    • „We Love Street View!“
    • „Ein Einbruch bei unseren Nachbarn ist viel lohnender!“
    • „Suche Job bei Google! Kontakt erbeten unter E-Mail: lieschen.mueller@net.com oder Mobil: 0123-4567890!“ (wahlweise können noch weitere persönliche Adressdaten zur Kontaktaufnahme aufgeführt werden)
    • „Sind in Urlaub!“
    • „Sind nicht zu Hause!“
  5. ihren kleinen Freund rechtzeitig abschütteln und wieder sicher verpacken (geht natürlich nur bei Männern einigermaßen unauffällig und flott)
  6. oh Mann, lasst Euch doch selbst noch was einfallen…

Leute, begreift das als Chance, originelle Eigenwerbung für Euch zu machen! Vielleicht werdet Ihr berühmt? Dann müsstet Ihr Euch nicht mehr bei „Big Brother“, „DSDS“, „Deutschlands Next Topmodel“ oder ähnlich gehirnerweichendem Quatsch von blasierten Pseudo-Intellektuellen zur Schnecke machen lassen!

Aber mal ganz im Ernst: nur ein total verblödeter Kleinkrimineller mit verschwindend kleiner Halbwertszeit seines Aufenthalts in Freiheit würde das Ziel eines Einbruchs oder Überfalls mittels Google Street View ausspähen…Könnte nämlich sein, dass er statt des kleinen Wäldchens hinter dem Haus (ideal, um sich anzuschleichen), das dort bereits seit längerem errichtete neue Polizeipräsidium vorfindet…Pech! Die Street-View-Aufnahmen dürften nämlich innerhalb kürzester Zeit nicht mehr besonders aktuell sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.