Geld für Kampfhunde statt für Kinder – Kölnische Rundschau

Geld für Kampfhunde statt für Kinder – Kölnische Rundschau.

„Über solch eine Schizophrenie kann man sich nur aufregen“, ist der Nümbrechter Kämmerer Reiner Mast empört. Als Finanzminister einer Nothaushaltskommune, die unter strenger Kontrolle steht, kann ihn eigentlich kaum etwas aufregen. Doch derartig verrutschte Maßstäbe bei der Ausgabenpraxis, wie er sie derzeit in der Kämmerei praktizieren muss, machen ihn wütend.

„Da muss unser Bürgermeister betteln gehen und einen Förderkreis gründen, um den Gemeindeanteil für »Kein Kind ohne Mahlzeit« aufzubringen“, schimpft Mast. Auf der anderen Seite werde die Gemeinde gezwungen, bis auf weiteres jährlich 12 800 Euro für die Unterbringung von zwei Kampfhunden zu zahlen, deren Besitzer eine langjährige Haftstrafe verbüßt.

Fassungslosigkeit macht sich bei mir breit…Unvorstellbar und ohne Worte! Der Zuschuss für das Essen der bedürftigen Kinder beläuft sich übrigens auf ca. 6000 Euro pro Jahr, also weniger als die Hälfte dessen, was für die Hunde ausgegeben wird!

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